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Das PBP Regelwerk

Teil I - Grundlagen

6. Die Spielwelt

6.1. Die ISG

Globales Roleplay: Die Interstellare Gilde (ISG) ist Initiator und auch neutraler Beobachter des Besiedlungsunternehmens "Projekt:BattlePlanets". Sie stellt für die Fraktionen der Zivilisation die Raumschiffe zur Verfügung und hat auf jedem Planeten einen ebenfalls neutralen Beobachter (Supervisor). (Geschichte der ISG: Siehe Erläuterungen.)

Erläuterungen:

Die Geschichte der ISG


Planet Cromos

Um die Vorherrschaft auf dem Planeten zu festigen entwickelt die herrschende Klasse auf Cromos eine KI, welche die strategisch-militärische Führung übernehmen soll. Die Gegner des Projekts verhindern mit einem Computervirus die übernahme der Kontrolle durch die herrschenden Klasse. Durch die fehlende Kontrolle verselbständigt sich die Handlungsweise der KI und richtigt sich am Ende gegen alle Bewohner des Planeten. Die Erfindung des überlichtschnellen Antriebs ermöglicht die Entsendung automatischer Sonden ins All. Sie sollen in den weiten des Alls nach Hilfemöglichkeiten Ausschau halten. Eine Gruppe Priviligierter verschiedener Völker beschliesst ihre alten Streitigkeiten beizulegen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Noch vor Rückkehr der Sonden, fliehen sie mit einem eigenen Raumschiff und errichten auf NewCromos ihre neue Heimat. Das Raumschiff entdeckt auf Erkundungsflügen die bewohnten Planeten Reha und Terra.

Planet Reha

Nach der erfolgreich verlaufenen Thunderlance Revolution konnte die Wirschaft schnell auf die Bedürfnisse der Bevölkerung reagieren. Große Entwicklungssprünge blieben aber aus. Durch die Ankunft eines cromonischen Erkundungsraumschiffs wird eine große Euphorie ausgelöst den Weltraum zu erkunden. Doch die Hoffnungen werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt.

Planet Terra

Nach dem Erstkontakt mit den Rehanern näherten sich die cromonmischen Erkunder vorsichtig dem Planeten Erde. Sie erkannten, daß die Menschen mit sich selbst beschäftigt waren und am Rande der Selbstauslöschung standen. Um den drohenden nuklearen Untergang zu verhindern rekrutierten sie alle führenden Wissenschaftler und erschufen so die Interstellare Gilde. Die Vorgänge auf der Erde und den Fehlern ihrer eigenen Vergangenheit vor Augen, rekrutierten sie ebenfalls auf Reha und dann auf Cromos. Dieses Bündnis aus den bekannten Rassen verhinderte den Suizid der Terraner und die Vormachtstellung der Cromoner in der Raumfahrt.

Interstellare Gilde

Durch eine geschickte Geschäftspolitik verstand es die Gilde das Monopol auf überlichtschnelle Technologie für sich zu sichern. Ein positiver Nebeneffekt war dabei, daß es niemals zu einem interstellaren Krieg zwischen den Völkern kam. In innerpolitische Konflikte mischte sich die Gilde niemals ein. Sie blieb gegenüber den Völkern absolut neutral. Das hatte natürlich auch handfeste wirtschaftliche Gründe, denn die Gilde finanzierte sich überwiegend aus Transporten zwischen den verschiedenen bewohnten Welten.

Neuzeit (Geschichte des realen Spielgeschehens)

Die Interstellare Gilde führte von der Gründung bis jetzt umfangreiche Besiedlungsprogramme durch. Dadurch kam es zu einer starken Verbreitung von Menschen, Cromonern und Rehanern. Es gab zahlreiche selbständige Gruppierungen die sich auf den verschiedenen Planeten niederliessen. Durch die massive Verbreitung kam es aber auch zu erhöhten Spannungen zwsichen den Völkern. Die Ressourcen in den heimatlichen Systemen wurden knapp und es bahnten sich handfeste Konflikte um die letzten Rohstoffwelten an. Die ISG sah sich gezwungen neue Gebiete zu erkunden.
Nachdem die Sonden aus einer benachbarten Sternenballung zurückgekehrt waren, startete die ISG ihr bisher größtes Besiedelungsprojekt. Durch den geringen Einfluß der ISG in den neuen Gebieten war es schnell klar, dass die Völker um die Vorherrschaft dort streiten würden. Aus diesem Grund bildete sich in der Bevölkerung schnell ein Beiname für dieses Unternehmen: Project:BattlePlanets.

Start

[September 2002 , aZ]
Nachrichtensendung:In den Nachmittagsstunden des heutigen Tages starteten 5 Schiffe in Richtung neue Welten.
Bisher können drei Voelker namentlich benannt werden: Die Uruk-Hai, die Malaner und die Debor-Sekte. Die beiden anderen Gemeinschaften haben noch keine offizielle Stellungname abgegeben. Beim Verladen der Ausrüstung kam es zu unerwarteten Verzögerungen, da die Zulieferbetriebe sich nicht an vereinbarte Normen gehalten haben. Der zuständige Mitarbeiter im ISG Versorgungsdienst wurde seines Postens enthoben.
Die ersten Besiedlungen verlaufen erfolgreich. Weitere Völker haben ihre Teilnahme angekündigt. Die Ureinwohner sind den Unseren technologisch und auch zahlenmäßig unterlegen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir die Kontrolle über die Planeten haben.
Nachrichtensendung:
Am Unternehmen "Besiedelung" nehmen jetzt 9 Völker teil. Die ISG hat einen weiteren Planeten und einen Mond zur Eroberung freigegeben. Erfreulicherweise konnten die fehlerhaften Teile in den HQs indentifiziert und ausgetauscht werden. Somit stellen die HQ jetzt die dringend notwendigen Rohstoffe zur Verfügung. Ebenso konnte die Minen und Ölfördereinheiten erfolgreich reaktiviert werden. Problematisch ist weiterhin die Erzeugung von Energie. Für das Solarkraftwerk konnte keine kompatibele Software beschafft werden. Die ISG wird die betroffenen Völker für den Ausfall entschädigen. Zum Windkraftwerk konnten bisher keine Erkenntnisse gesammelt werden.

Mystery System

Während der frühen Phase der Besiedlung wurde ein Planet entdeckt, der von den Sonden der ISG nur unzureichend gescannt werden konnte. Das kriegerische Volk der HI-Ob wurde ins Mystery genannte System entsandt, um die Störung zu erkunden. Die Hi-Ob entdeckten eine neue insektoide Rasse, die SY [sai] genannt wurde. Das Muterschiff der SY war aus nicht geklärten Umständen auf Zdum abgestürzt und liegt noch heute im Norden des Hauptkontinents. Viele Abenteuerer und Technologiesucher habe sich bereits an der Eroberung des Raumschiffs versucht. Doch zuerst die UR-SY und dann deren Nachkommen die Termiden verhinderten Erfolgreich eine Besetzung durch humanuide Truppen. Erst das plötzliche Verschwinden der Termiden machte das Wrack zugänglich. Jetzt streiten alle Völker um diese alte Ruine. Die SY arrangierten sich notgedrungen mit der ISG und nahmen die Technologie der ISG und deren Gesetzte zum Raumflug an.

Malanische Depression

Enttäucht und frustriert von der Rehanischen Politik faste der Energiemagnat Langehaneberg frühzeitig den Entschluss, sich von seinem Heimatvolk loszusagen und mit seinen treuen Firmenmitarbeitern, den Malanern, technologisch unabhängig und selbständig zu werden. Die ISG entsprach dem Vorhaben und seine Erfindungen sind heute gefürchtete Kampfeinheiten im Bereich der Schienenfahrzeuge, Senkrechtstarter und UBoote.

Aussgestoßen

Mit der beginnenden Raumfahrt, organisert durch die ISG, begannen einigen Staaten und Völker darüber nachzudenken ihre menschlichen Problemfälle auf andere Planeten zu schaffen. In einzelnen Schauprozessen wurden unbequeme Personen dazu gebracht auf sogenannte Quarantäne-Planeten umzusiedeln. Gefangenen wurde angeboten dort in Freiheit zu leben, ohne Aussicht auf Wiederkehr. Über die Jahre entwickelte sich daraus eine gängige Praxis und es bürgerte sich der Name Outlaw für diese Ausgestossenen ein.
Die Outlaw hatten nur wenig Möglichkeiten ihr Leben zu verbessern und mußten mit dem auskommen, was ihnen mitgegeben wurde. In erster Linie ausgemusterte Gegenstände und Fahrzeuge des täglichen Bedarfs. Da die ISG sich nicht in die Geschäfte der Völker untereinander einmischt, konnten gelegentlich auch größere Mengen Schmuggelware zu den Outlaw-Planeten gebracht werden. Nach und nach befreiten sie sich von der wirtschaftlichen Abhängigkeit ihrer Herkunftsvölker und entwickelten sogar eigene Fahrzeuge und Maschinen.
Nachdem die ISG ihr Projekt "große Besiedlung" gestartet hatte, sahen die Outlaw ihre Chance sich entgültig aus ihrem Status der Unterdrückung zu befreien. Die Outlaw-Planeten führten bereits untereinander Handel und konnten so viele Technologien austauschen. Aufgrund ihrer wirschaftlichen Unabhängigkeit konnten die Outlaw sogar eigene ISG-Transporte in Auftrag geben. Aus den Informationen ihrer Mitglieder suchten sie einzelne Ziel auf Terra und Cromos aus und plünderten speziell kriegsfähige Fahrzeuge und waffenfähiges Material. Trotz dieser dreisten aber erfolgreichen Strategie viel ihnen nur sehr wenig Hochtechnologie in die Hände. Aus den zur Verfügung stehenden Materialien entwickelten sie auf ihre Bedürfnisse angepasste Fahrzeuge. Meisten kleine, schnelle und unauffällige Modelle. Großen Wert wurde auf die Ausbildung ihrer Soldaten gelegt. So besitzen die Outlaw inzwischen die besten Spezialisten in den bekannten Völkern und Rassen.
Die ISG hatte das Treiben der Outlaw beobachtet und auch die Regierung der Cromoner und der Staaten von Terra protestierten gegen die Aktionen der Outlaw. Alle Parteien wurden sich schnell einig und der Tag, auf den die Outlaw schon so lange hingearbeitet hatten, wurde Wirklichkeit. Die ISG bot an, alle Outlaw ohne Ausnahme in das neue Siedlungsgebiet zu bringen, wo sie als geleichgestellte Fraktion neben den anderen Völkern eingestuft wird. Aufgrund ihrer Vergangenheit haben alle Outlaw geschworen keine ihrer ehemaligen Völker zu unterstützen.

unterdrückte Wissenschaft

In den ersten Wochen nach Gründung der ISG rekrutierte diese die Spitzenkräfte von Forschung und Wirtschaft der bekannten Rassen Rehaner, Cromoner und Terraner. Über einen längeren Zeitraum organisierten die Übriggebliebenen und die Ablehner ein geheimes technologisches Netzwerk. Durch den rasanten Informationsaustausch über das Netzwerk konnte diese Forschervereinigung schnell neue Technologien entwickeln. Die Patente und geheimen Entdeckungen eröffneten eine zunehmende Unabhängigkeit von der einheimischen Wirtschaft.
Im Zyklus 50 nZ entdecken die Wissenschaftler des Netzwerks die Form des dimensionalen Sprungantriebs. Der Teccnol Sprungantrieb steckt noch am Anfang der Entwicklung, erreicht nur Distancen von mehreren hundert Kilomenter und verbraucht unmengen an Energie. Eine Weiterentwicklung zur Überbrückung von interstellaren oder sogar intergalaktischen Entfernungen würde viel Zeit und mehr Ressourcen verschlingen, die den Teccnols zur Verfügung stehen. Das Teccnol-Network schloss daraufhin einen Vertrag mit der ISG und verzichtete für die Zukunft auf die Entwicklung eines solchen Antriebs. Die ISG erkennt im Gegenzug das Tecccnol Network als eigenständige Fraktion an und stellt den Teccs die ISG Raumschiffe zur Verfügung. Teccnol Network hat keinen Heimatplaneten. Das Netzwerk agiert in der alten Welt planetenübergreifend und ist dezentral organisiert. Der Zentralkern, der standortlich nicht bekannt ist, kann jederzeit an jedes angeschlossenen System übertragen werden. Benannt nach einem führenden KI-Wissenschaftler wurde zum Beginn Zyklus 50 nZ die Adamski-KI im Zentralkomplex einer Basis im Ceta System installiert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Zusammenspiel der einzelnen KI Module konnte Adamski-KI nach einem Transfer auf den Planeten Erupsi vollständig in Betrieb genommen werden und stellt heute noch die Experimentalplattform der Zentralen Forschungsstelle der Teccs dar. Seit dieser Zeit agieren mehrere verschieden Tecc-KI´s und Tecc-Konzerne innerhalb des ISG Gebietes.

Sektor B15

Nach 10 Jahren Besiedlung in den neuen Kolonienen setze eine Stagnation in den Auseinandersetungen zwischen den einzelnen Völkern und Allianzen ein. Allianzen wurden gegründet. Allianzen wurden vernichtet. Aggressive Völker wurden besiegt oder löschten sich selbst aus. Die ISG selbst versäumte es, ihr Personal aufzufrischen und mit der Zeit wurde der Service immer schlechter. Einzelne Völker begannen zu rebellieren und versuchten sich der Kontrolle durch die ISG zu entziehen. Um den Personalnotstand der ISG zu minimierenbegann eine Erforschung der Teccnol-KIs zu Verwendung als Planetenverwalter. Zu Test und Erkundungszwecken wurde eine modifizierte Version der Experimental-KI (MEKI) in ein entlegenes Asteroidenfeld entsandt (Sektor B15). Diese Mission wurde für die ISG ein fataler Fehlschlag. Schon kurz nach der Ankunft und den ersten Berichten, brach die Verbindung zu MEKI ab. Vermutlich wurde durch einen Programmfehler der Verwaltungbereich zu früh aktiviert, was zu einer Überlastabschaltung und Neustart von MEKI führt. Durch den Experimentalstatus wurde dabei das Ursprungsprogramm aktiviert, welches für Koloniesierungsaufgaben vorgesehen war. Ausgerüstet mit den High-Tech-Bauplänen von ISG und Teccnols begann MEKI das Asteroidenfeld zu Kartografieren und für die Besiedlung vorzubereiten. Die ISG konnte keine direkte Verbindung zum MEKI Zentralkern herstellen und verlor damit die Kontrolle über MEKI. Aufgrund der High-Tech-Ausrüstung von MEKI konnte auch keine militärische Aktion gestartet werden. Die ISG akzeptierte den neutralen Status von MEKI und genehmigte den Anflug auf Sektor B15. Hauptgrund waren die reichhaltigen Materialvorkommen und die Neugierde der Völker. Die ISG hoffte so von den eigenen Problemen abzulenken. Der Sektor B15 stellte sich als neue Herausforderung für die ersten Abenteurer dar. Die Asteroiden waren zwar voll von Mineralien und Erzen, doch Brennstoffe gab es keine. Ein Outlaw-Trupp übernahm sich mit massiven Kampfhandlungen und schon bald blieben die erste Fahrzeuge liegen. Den drohenden Untergang vor Augen floh der Anführer und liess den Großteil seiner Armee zurück. MEKI nahm sich des Problems an und entwickelte aus den Unterlagen des Protomateriereaktors einen Minireaktor für Brennstoff. Dieser stellt zwar nur geringen Menge Treibstoff her, doch eine Notfallversorgung ist möglich. Für die Zurückgebliebenen erstellte MEKI eine Basis im Zentrum der 5grossen Asteroiden (auch TheBig5 genannt). Nachdem durch Schmuggler die kompletten Baupläne der Outlaw und Outlaw-Spezialtechnologie an die Zurückgebliebenen übermittelt wurden und auch noch ein Trupp teranischer Deserteure übergelaufen ist, stellen die auf TheBig5 inzwischen heimischen Deserteure eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Von abrückenden Malanern konnte sie nur einen Radar-SEST erbeuten. Bleibt abzuwarten was noch alles in die Hände der Deserteure fällt.
Neusten Schmugglergerüchten nach, soll MEKI einen weiteren supergroßen Asteroiden gefunden haben, auf dem hässliche und aggressive Kreaturen leben.
to be continued ...